Ultrafiltration,
Umkehrosmoseverfahren,
Ultrafiltration
Bei Ultrafiltration spricht man von der Abtrennung höhermolekularer sowie in Lösung befindlicher flüssiger und fester Stoffe durch Druckanlegung über einer Spezialmembran.
Dabei wird bei der Ultrafiltration mit Drücken von max. 10 bar gearbeitet.
Als Membranmaterial werden hauptsächlich Polyamide, Polysulfane und Celluloseacetate eingesetzt. Die Ultrafiltration eignet sich. zur Reinigung folgender Abwässer: Öl -, Fett- und Waschemulsionen - Kühl- und Schmiermittel - Öl-Wassergemische - Latex-Schlämme - Wasch- und Prozesswässer.
Das Verfahren ist mit der Umkehrosmose verwandt.
Außerdem unterscheidet man Mikrofiltration und Ultrafiltration über den Grad der Abtrennung. Bei der Mikrofiltration werden Partikel mit der Größe 0,5-0,1 µm abgetrennt. Sind die Partikel 0,1-0,01 µm groß, dann bezeichnet man es als Ultrafiltration.
Mit Einführung der neuen Trinkwasserverordnung und der damit verbundenen Grenzwerte für den Parameter Trübung, findet die Ultrafiltration immer mehr Anwendung bei der Trinkwasseraufbereitung. Der größte Vorteil dieser Methode ist die Keimfreiheit des erzeugten Filtrats, wodurch auch belastete Grundwässer nach Starkregeneinflüssen sicher aufbereitet werden können.